Eigentlich sorgt Oliver Pocher (48) auf der Bühne für Lacher, doch am vergangenen Wochenende verging dem Comedian nach einem Auftritt in Hannover schlagartig das Lächeln, als ihn die Schock-Nachricht um den Pocher-Sohn erreichte. Ein dramatischer Anruf seiner völlig aufgelösten, schwangeren Ex-Frau Amira Aly (33) riss den fünffachen Vater abrupt aus dem Feierabend. Der Grund für die Panik: Ein blutiger Unfall, bei dem sich der Sechsjährige schwer im Gesicht verletzte und direkt ins Krankenhaus musste.
In der neuesten Ausgabe des Podcasts „Patchwork Boys“ schilderte der 48-Jährige nun im Gespräch mit seinem Kumpel Pietro Lombardi (34) die dramatischen Minuten und die heftigen Folgen des Sturzes.
Die fatale Absperrkette
„Da hatte ich eine hochemotionale Amira am Telefon“, erinnerte sich der Comedian an den Moment des Schreckens. Der sechsjährige Pocher-Sohn hatte beim Spielen offenbar das Gleichgewicht verloren. Oliver Pocher erklärte den Unfallhergang: „Er hat sich auf so eine Absperrungskette gesetzt und ist dann mit dem Gesicht zuerst aufgeschlagen.“
Die Diagnose nach dem ungebremsten Sturz auf den Boden war schmerzhaft und deutlich sichtbar. Dem Pocher-Sohn wurden beide oberen Schneidezähne komplett ausgeschlagen. Zudem platzte die Lippe beim harten Aufprall heftig auf, weshalb das Gesicht des Sechsjährigen in der Klinik mit insgesamt sieben Stichen genäht werden musste.
Der Comedian kommentierte das neue Erscheinungsbild seines Sprösslings mit seinem typischen Galgenhumor: „Der sieht jetzt aus wie ein Vampir. Der sieht wirklich aus wie nach einem UFC-Kampf.“ Auch der kleine Bruder ließ es sich im Krankenhaus nicht nehmen, die Situation schonungslos kindgerecht einzuordnen und quittierte den Anblick trocken mit: „Du siehst aus wie ein Zombie!“
Glück im Unglück
Trotz des blutigen Dramas und der Sorge von Gesprächspartner Pietro Lombardi, sieht Papa Olli das Ganze pragmatisch als „Glück im Unglück“. Da es sich bei den ausgeschlagenen Zähnen glücklicherweise noch um Milchzähne handelt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Lächeln durch die bleibenden Zähne wieder intakt ist.
Besonders stolz zeigte sich der Entertainer über die unglaubliche Tapferkeit. Trotz der Schmerzen und der unangenehmen Behandlung im Krankenhaus bewies der Pocher-Sohn echte Kämpferqualitäten: „Der hat wohl noch nicht mal geweint, als er die Spritze bekommen hat.“
Erleichterung und neue Abenteuer
Eine gewisse elterliche Erleichterung schwang bei Oliver Pocher dennoch mit – vor allem darüber, dass der Unfall passierte, als der Pocher-Sohn in der Obhut von Mama Amira war. „Man ist in dem Moment auch immer froh, dass es nicht bei dir passiert ist“, gestand er ehrlich. So blieben ihm lästige Erklärungsnöte und Diskussionen über die Aufsichtspflicht erspart.
Noch am selben Abend eilte er ins Krankenhaus, um seinem Jungen beizustehen. Und auch die Zahnfee ließ sich diesen besonderen Notfall-Einsatz nicht entgehen. „Bei ausgeschlagenen Zähnen gibt die immer besonders viel“, scherzte Pocher.
Die fehlenden Schneidezähne hielten Vater und Kind am nächsten Tag übrigens nicht davon ab, sich direkt ins nächste Abenteuer zu stürzen. So stand für den Pocher-Sohn prompt das Fahrradfahren ohne Stützräder auf dem Programm. Pochers pragmatische Begründung: „Jetzt hat er ja keine Zähne mehr. Wenn, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.“
