StartInfluencer & CreatorGrandma Droniak feiert zu wild fürs Altersheim

Grandma Droniak feiert zu wild fürs Altersheim

Sie unterhält Millionen Follower und lässt sich das Feiern garantiert nicht verbieten. Wie eine 96-jährige Influencerin die Seniorenresidenz aufmischt

Grandma Droniak (96) sprengt gerade jede gängige Vorstellung vom beschaulichen Lebensabend. Wenn wir an das klassische Leben im Pflegeheim denken, kommen uns unweigerlich Bilder von ruhigen Nachmittagen bei Filterkaffee, trockenem Kuchen und einer gepflegten Runde Bingo in den Sinn. Spätestens um 20 Uhr erlischt das Licht auf den Fluren und absolute Nachtruhe kehrt ein. Ein beschauliches Idyll, das für die meisten Senioren wohl den perfekten und friedlichen Lebensabend darstellt. Nicht so für Lillian Droniak. Unter dem Namen Grandma Droniak unterhält sie auf TikTok ein gigantisches Millionenpublikum. Doch ihre Energie beschränkt sich offenbar nicht nur auf freche Datingtipps im Netz. Die Seniorin lässt es auch im echten Leben derart krachen, dass ihr nun hochoffiziell der Rauswurf aus der Seniorenresidenz angedroht wurde.

Der teuerste Club der Stadt

Alles begann im Juni 2024. Nach einem unglücklichen Sturz, bei dem sie sich ein Bein brach, zog die rüstige Influencerin in ein Pflegeheim im amerikanischen Shelton. Wer nun dachte, sie würde dort ihre Wunden lecken und in aller Stille genesen, unterschätzte den Tatendrang der 96-Jährigen gewaltig. Kürzlich hielt Lillian nämlich einen offiziellen Brief der Heimleitung in die Kamera, den sie prompt mit ihren rund 20 Millionen Followern teilte. Der Inhalt glich einer strengen Abmahnung für ungezogene Teenager auf Klassenfahrt. Das Pflegeheim drohte ganz unverblümt mit dem Rauswurf, sollten die wilden Partys auf ihrem Zimmer nicht umgehend aufhören.

@grandma_droniak

girls night and we arent talking to boys and can buy our own drinks

♬ original sound – 🙂

Überwachungskameras überführen Grandma Droniak

Die Vorwürfe der Heimleitung lasen sich wie das Protokoll einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Studenten-WG. Es habe massive Beschwerden der Mitbewohner wegen andauernder Ruhestörung gegeben. Zudem seien auf den Überwachungskameras der Flure nächtliche Besucher zu sehen gewesen, die teilweise bis ein Uhr nachts in den Gemächern der Seniorin verweilten. Der absolute Knackpunkt für die Verwaltung war jedoch der Alkohol. Aus Sicherheitsgründen seien feuchtfröhliche Feiern auf dem Gelände schlichtweg strengstens untersagt. Weitere Verstöße würden unweigerlich zu strikten Besuchsverboten oder eben dem finalen Rauswurf führen.

Die Reaktion der Beschuldigten fiel herrlich trocken aus. Mit dem unschlagbaren Argument, sie zahle schließlich stolze 12.000 Dollar im Monat für ihre Unterbringung, zerriss sie das offizielle Dokument kurzerhand vor laufender Kamera. Wenn sie ein solches Vermögen hinblättere, könne sie schließlich auch feiern, wann und wie sie wolle.

Ein diplomatischer Kompromiss

Die geplante Abendgestaltung ließ sich Grandma Droniak von der schriftlichen Rüge jedenfalls nicht vermiesen. Sie kündigte im selben Atemzug direkt an, dass ihre Mädels auch an diesem Abend wieder vorbeikommen würden, um zu trinken und ausgiebig zu tratschen. Zwar sei es keine offizielle Party, aber man könne eben schon ganz schön aufdrehen. Mich hält niemand auf, erklärte sie ihren Fans gewohnt selbstbewusst.

Trotz dieser öffentlichen Kampfansage ist hinter den Kulissen mittlerweile offenbar Vernunft eingekehrt. Ein Sprecher der Influencerin bestätigte den kuriosen Streit gegenüber dem Magazin People, konnte aber gleichzeitig Entwarnung geben. Man habe sich auf einen diplomatischen Kompromiss geeinigt. Die 96-Jährige darf ihre nächtlichen Gäste weiterhin bis in die späten Abendstunden empfangen. Die einzige Bedingung: Ab sofort bleibt die hauseigene Bar geschlossen und es wird kein Tropfen Alkohol mehr ausgeschenkt. Ein Deal, mit dem vermutlich beide Seiten am Ende ganz gut leben können.