Motshegetsi „Motsi“ Mabuse ist eine feste Größe in der deutschen und britischen Fernsehlandschaft. Mit ihrer Energie, ihrer fachlichen Expertise und ihrer ansteckenden Lebensfreude begeistert sie seit Jahren ein Millionenpublikum. Doch hinter dem strahlenden Lächeln auf dem Jury-Sessel der Erfolgsshow „Let’s Dance“ verbirgt sich eine facettenreiche Biografie von Motsi Mabuse, die weit in Südafrika ihren Anfang nahm und heute bis in die höchsten Adelskreise reicht.
Frühe Jahre und der Mut zur Veränderung
Motsi Mabuse wurde am 11. April 1981 in Mankwe, Südafrika, geboren. Aufgewachsen in Pretoria, schien ihr beruflicher Weg zunächst klar vorgezeichnet: Nach ihrem Schulabschluss begann sie ein Jurastudium, um in die Fußstapfen ihres Vaters, eines Rechtsanwalts, zu treten. Doch die Leidenschaft für den Tanz war stärker. Nachdem sie bereits früh eine umfassende Ausbildung in verschiedenen Stilrichtungen genossen hatte, traf sie eine lebensverändernde Entscheidung: Sie brach das Studium ab, um ihrer Passion für die lateinamerikanischen Tänze hauptberuflich zu folgen. 1999 zog sie mit 18 Jahren nach Deutschland, um ihre Karriere gezielt voranzutreiben. Was als Wagnis begann, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Lebenswege im deutschen TV.
Vom Parkett auf den Jury-Sessel
Der tänzerische Erfolg kam schnell: Als Tanzpartnerin und spätere Ehefrau von Timo Kulczak wurde Motsi Mabuse mehrfache Deutsche Meisterin. Nach ihrem Abschied vom Profisport 2014 verlagerte sich ihr Fokus auf die TV-Karriere. Bereits seit 2011 bewertet sie bei „Let’s Dance“ an der Seite von Joachim Llambi und Jorge González die Tanzpaare. Die Biografie von Motsi Mabuse spiegelt eine Professionalität wider, die ihr 2019 auch international den Einzug in die Jury der britischen Show „Strictly Come Dancing“ ebnete. Dass ihre Expertise weltweit geschätzt wird, unterstreicht eine besondere Ehre: Als Jurorin der britischen Sendung, die auch bei König Charles III. und Königin Camilla sehr beliebt ist, wurde Motsi Mabuse bereits mehrfach zu Staatsbanketten in den Palast geladen.
Unternehmerin, Familienmensch und ein „Tempel“ als Körper
Neben ihrer TV-Präsenz ist Motsi Mabuse eine erfolgreiche Unternehmerin. Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Profitänzer Evgenij Voznyuk, betreibt sie eine Tanzschule in Kelkheim. Das Paar, das sich 2017 das Ja-Wort gab, hat eine gemeinsame Tochter, die 2018 zur Welt kam. Die Biografie von Motsi Mabuse ist geprägt von der Balance zwischen öffentlichem Erfolg und privater Geborgenheit in ihrem Wohnort Stockstadt am Main. Dabei achtet sie penibel auf ihre Fitness: Sie bezeichnet ihren Körper als „ihren Tempel“ und setzt auf ein intensives Programm aus Kraft- und Ausdauertraining. Auch ihre Geschäftstüchtigkeit zeigt sich in verschiedenen Projekten, wie etwa einer eigenen Schmuckkollektion oder dem Vertrieb von „Fitca-Tee“, einer zuckerfreien Alternative zu herkömmlichen Limonaden.
Interessante Facetten: Perücken und soziales Engagement
Ein oft diskutierter Punkt in der öffentlichen Wahrnehmung ist ihr Faible für Perücken und Haarverlängerungen. Motsi erklärt dies pragmatisch: Ihre eigenen Haare sind für sie ein privates Thema, während sie die Perücken als Ausdruck ihrer kreativen Wandlungsfähigkeit und als „Kostüm“ für ihre TV-Rollen nutzt. Dass sie jedoch auch ganz natürlich sein kann, beweist sie regelmäßig auf ihrem Instagram-Kanal.
Über den Glamour hinaus vergisst die Tänzerin ihre Wurzeln nicht. Zusammen mit ihrem Mann engagiert sie sich stark sozial, unter anderem für Frauen in Afrika und die Hilfsorganisation „Cotton made in Africa“. Zudem ist das Tanzen ein echtes Familienphänomen: Ihre Schwestern Phemelo und Otlile sind ebenfalls in der Tanzwelt als Profis oder Juroren aktiv. Alles in allem liest sich die Biografie von Motsi Mabuse wie ein Beweis dafür, dass Zielstrebigkeit, familiärer Rückhalt und die Treue zum eigenen Ich auch im harten Showgeschäft zu einer beeindruckenden Karriere führen können.
