StartStars & PromisBlake Lively droht neuer Ärger im Rechtsdrama mit Justin Baldoni

Blake Lively droht neuer Ärger im Rechtsdrama mit Justin Baldoni

Im juristischen Streit rund um den Kinofilm „Nur noch ein einziges Mal“ kommt die Hollywood-Darstellerin einfach nicht zur Ruhe. Ein Krisen-PR-Spezialist will die 38-Jährige nun erneut unter Eid vernehmen lassen

Die juristischen Nachwehen rund um das Beziehungsdrama „Nur noch ein einziges Mal“ nehmen einfach kein Ende. Eigentlich schien die US-Schauspielerin Blake Lively vor Gericht bereits auf der ganzen Linie gesiegt zu haben. Doch nun rollt die nächste Welle der Auseinandersetzung auf die 38-Jährige zu. Der texanische Krisen-PR-Spezialist Jed Wallace hat bei einem Gericht beantragt, die Hollywood-Größe erneut unter Eid vernehmen zu dürfen. Damit geht der bizarre Rechtsstreit hinter den Kulissen der erfolgreichen Bestseller-Verfilmung in die nächste Runde.

Verzweifelter Befreiungsschlag der Gegenseite?

Im Kern des aktuellen Zoffs steht eine beträchtliche Geldsumme. Nachdem eine Verleumdungsklage von Wallace gegen Blake Lively von einem Gericht abgewiesen worden war, verlangt die Schauspielerin nun die Erstattung ihrer Anwaltskosten sowie Schadensersatz in Höhe von umgerechnet rund 686.000 Euro. Der PR-Fachmann versucht diese Forderung nun mit dem erneuten Antrag abzuwehren. Er möchte gerichtlich klären lassen, was Blake Lively im Dezember 2024 tatsächlich wusste und glaubte, als sie schwere Anschuldigungen gegen ihn und seine Agentur erhob.

Damals warf Blake Lively dem PR-Experten vor, mit einer „digitalen Armee“ gezielt Stimmung in den sozialen Netzwerken gegen sie gemacht zu haben. Wallace will nun beweisen, dass die Darstellerin damals böswillig gehandelt oder wissentlich falsche Behauptungen aufgestellt hat. Dass Blake Lively einer gerichtlichen Vorladung zum 4. August nicht nachkam, stufte ihr Anwaltsteam als rechtlich völlig unbegründet und nichtig ein. Ihre Juristen bezeichneten den Vorstoß von Wallace als verzweifelten Versuch, einer drohenden Kostenentscheidung zu entgehen.

Der lange Schatten von Justin Baldoni

Der Konflikt mit dem PR-Berater ist allerdings nur ein Schauplatz des gigantischen Rechtsdramas, das nach den Dreharbeiten entbrannt war. Wallace hatte eng mit dem Team von Regisseur und Co-Star Justin Baldoni zusammengearbeitet. Auch Baldoni hatte Blake Lively mit einer millionenschweren Verleumdungsklage überzogen, scheiterte damit jedoch vor Gericht auf ganzer Linie. Da Baldoni die Einspruchsfrist verstreichen ließ, ist das Urteil zugunsten von Blake Lively mittlerweile rechtskräftig.

Obwohl Blake Lively vor Gericht als Siegerin hervorgeht, sorgen die fortlaufenden Anträge der Gegenseite dafür, dass der Fall die Schlagzeilen dominiert. Ob der PR-Experte in Texas mit seinem Antrag auf eine erneute Befragung Erfolg haben wird, muss nun die Justiz entscheiden.