StartInfluencer & CreatorRedo löst mit seinem Lamborghini einen Polizeieinsatz aus

Redo löst mit seinem Lamborghini einen Polizeieinsatz aus

Eigentlich wollte der schrille Gastronom auf dem Kurfürstendamm nur seinen neuen Luxuswagen präsentieren. Doch der gewaltige Fan-Ansturm sorgte rasch für ein komplettes Chaos

Der bekannte Gastronom und Internet-Star Redo wollte am Sonntagnachmittag seinen brandneuen, extrem auffälligen Luxus-Sportwagen der Öffentlichkeit präsentieren. Was als lockere Spritztour in der Hauptstadt geplant war, endete jedoch in einer massiven Blockade der Straße, einem handfesten Polizeieinsatz und einer unfreiwilligen Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Ein lila Supersportwagen lockt die Massen an

Im Vorfeld hatte Redo seine rund 1,4 Millionen Follower im Netz höchstpersönlich mobilisiert. In seiner gewohnt aufgedrehten Art rief der 57-Jährige alle Automobil-Fans dazu auf, am 23. August 2026 um 14 Uhr an den Ku’damm zu kommen. Dort wolle er mit seiner „kleenen süßen lila Kiste“ ein wenig auf und ab cruisen. Die Anhängerschaft folgte dem Aufruf in Scharen. Hunderte Teenager und Schaulustige stürmten die Straße, um einen Blick auf das extravagante Gefährt zu werfen und Fotos zu schießen.

 

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Bei dem Auto handelt es sich um einen brandneuen Lamborghini Revuelto in einem knalligen Lila-Metallic-Look mit weißen Armaturen im Innenraum. Der exklusive Hybrid-Supersportwagen bringt mit seinem Verbrenner und drei zusätzlichen Elektromotoren gewaltige 1065 PS auf die Straße und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h. Laut Redo beläuft sich der Kaufpreis auf rund 800.000 Euro – manche Berichte sprechen inklusive Sonderausstattung sogar von knapp einer Million Euro. Stolz erklärte er der Presse, dass der Wagen ein absolutes Unikat und ein Symbol für 35 Jahre harte Arbeit und viel Verzicht sei. Angeblich handelt es sich um den teuersten Lamborghini Revuelto, der jemals in Deutschland ausgeliefert wurde.

Redo fleht die Berliner Polizei um Hilfe an

Doch die stolze Fahrzeug-Präsentation geriet völlig außer Kontrolle. Die jubelnden Fans von Redo blockierten kurzerhand die komplette Fahrbahn, zückten ihre Handys und brachten den Verkehr im Berliner Westen komplett zum Erliegen. Das dichte Gedränge rund um den Luxuswagen nahm derart bedrohliche Ausmaße an, dass die Polizei massiv eingreifen musste, um die öffentliche Ordnung auf der Straße wiederherzustellen.

Der schrille Unternehmer, der sich seinen Weg aus der kreischenden Menge absolut nicht mehr selbst bahnen konnte, wandte sich schließlich verzweifelt an die Beamten. „Können Sie irgendwie ein bisschen helfen, ich muss jetzt hier nur weg!“, flehte Redo die Einsatzkräfte vor Ort an.

Schmerzhafter Unfall mitten im Fan-Gedränge

Zu diesem Zeitpunkt wusste Redo noch gar nicht, dass die völlig eskalierte Situation bereits handfeste und schmerzhafte Konsequenzen hatte. Mitten in dem unübersichtlichen Chaos kam es zu einem ernsten Zwischenfall. Ein Polizist musste dem überraschten Gastronomen durch das geöffnete Seitenfenster eine unangenehme Nachricht überbringen.

Der Beamte erklärte ihm nüchtern, dass er gerade einem jungen Mädchen über den Fuß gefahren sei und dieses nun verletzt ist. Die Polizei müsse deshalb zwingend einen Verkehrsunfall aufnehmen, weshalb Redo nun offiziell als Beschuldigter einer Straftat wegen fahrlässiger Körperverletzung gelte. Der sichtlich schockierte Unternehmer konnte darauf nur fassungslos erwidern, dass er von dem schmerzhaften Vorfall im Trubel absolut nichts mitbekommen habe.

Reue und bittere Kommentare im Netz

Am Abend nach dem Vorfall meldete sich Redo, der bürgerlich René Dost heißt und in Brandenburg und Berlin ein gewaltiges Gastro-Imperium mit 19 Restaurants, 25 Foodtrucks und einem Hotel betreibt, reumütig im Netz zu Wort. Er räumte ehrlich ein, dass die Situation komplett eskaliert sei und er sehr dankbar für die Hilfe der Berliner Polizei war. Eine Wiederholung schloss er kategorisch aus.

In den sozialen Netzwerken fielen die Reaktionen auf das Chaos derweil gemischt aus. Während einige treue Fans weiterhin den lila Sportwagen feierten, erntete Redo von anderen Nutzern reichlich Spott. In bissiger Anspielung auf seinen bekannten Werbeslogan „GIG“ (Geil ist geil) kommentierten User sarkastisch Sätze wie „Gebrochener Fuß ist geil“. Andere mahnten zur Vernunft und fragten besorgt nach dem Gesundheitszustand des verletzten Mädchens. Dieser protzige Ausflug dürfte dem Unternehmer jedenfalls noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.