Der große Kampfabend von „Fame Fighting International“ am Samstag, dem 6. Juni in der Leverkusener Ostermann-Arena wirft seine Schatten voraus. Besonders im Main Event, dem brisanten Länderduell zwischen dem amtierenden MFB Heavyweight Champion Chase DeMoor und dem deutschen Reality-Star Aleks Petrovic, fliegen schon vor dem ersten Gong mächtig die Fetzten. Nachdem der Deutsche zuletzt mit einem provokanten Video gegen seinen US-amerikanischen Kontrahenten geschossen hatte, holt dieser nun zum verbalen Gegenschlag aus – und enthüllt dabei pikante Details über die Vertragsverhandlungen.
Geplatztes Face-off sorgt für Zündstoff
Auslöser der jüngsten Eskalation war ein virtuelles Face-off, bei dem die beiden Rivalen eigentlich digital aufeinandertreffen sollten. Laut Aussagen des 35-jährigen Deutschen wartete er jedoch vergeblich auf sein Gegenüber. Er nutzte die Gelegenheit prompt für ein Ansage-Video vor laufender Kamera: „Wo bist du? Alles ist vorbereitet. Wir warten seit 40 Minuten. Hast du Angst, oder was? Du kannst nur Videos aufnehmen, nichts sonst. Du bist fake.“ Ein harter Vorwurf, der bei Chase DeMoor gar nicht gut ankam. Berichten zufolge saß der 29-jährige Amerikaner zum Zeitpunkt des Termins schlichtweg im Flieger nach New York.
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Chase DeMoor packt über Kampfbedingungen aus
Diesen „Feiglings-Vorwurf“ lässt ein Mann wie Chase DeMoor, der im vergangenen Dezember immerhin den umstrittenen Influencer Andrew Tate im Boxring besiegte, natürlich nicht auf sich sitzen. In einem frischen Instagram-Video wehrt er sich vehement und schiebt den Schwarzen Peter direkt zurück an den Absender. Dabei bringt er angebliche Forderungen von Aleks Petrovic ans Licht:
„Lass uns den Leuten erzählen, was wirklich vorgefallen ist. Ich habe dich gefragt, ob wir um einen Titel kämpfen. Du hast nein gesagt. Ich wollte 10 Runden à 3 Minuten gegen dich machen. Du hast nein gesagt. Ich wollte 10-Unzen-Handschuhe. Du hast nein gesagt.“
Mit diesen Aussagen impliziert der US-Star, dass es sein deutscher Gegner sei, der Angst habe und sich stattdessen auf weichere, dickere Handschuhe sowie eine kürzere Kampfdistanz von nur sechs Runden zurückziehe. Dementsprechend fällt seine abschließende Drohung aus: „Kumpel, in 7 Tagen schlage ich dich vor deinem gesamten Land und die Leute werden applaudieren, weil du so gehasst wirst.“
Bizarrer KI-Spott mit Vanessa Nwattu
Das aktuelle Hin und Her ist nur der bisherige Höhepunkt eines wochenlangen Trashtalks. Besonders der ehemalige College-Football-Spieler und „Too Hot to Handle“-Star beweist dabei eine sehr eigene Art von Humor, wenn es darum geht, seinen Rivalen zu reizen. So veröffentlichte er kürzlich ein bizarres, komplett KI-generiertes Video.
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Darin taucht die Ex-Verlobte seines Gegners, Vanessa Nwattu (26), als eine Art Schmetterling auf, die einen Beutel mit „Maskuliner-Mann-Entferner“ in der Hand hält. Im Text des Videos heißt es sarkastisch: „Mit diesem Maskulinen-Mann-Entferner wird mein Verlobter endlich kein maskuliner Mann mehr sein und mich nicht mehr wie eine Motte behandeln.“ Aleks Petrovic selbst wird in dem absurden Clip als „Petrofisch“ verspottet. Vanessa Nwattu reagierte auf das Video übrigens gelassen und kommentierte die Aktion lediglich mit einem knappen „WTF“ und einem Lachemoji.
Ob Aleks Petrovic am 6. Juni im Ring tatsächlich zum „Petrofisch“ wird oder ob er die große US-Klappe von Chase DeMoor endgültig stopfen kann, wird sich spätestens zeigen, wenn die beiden in Leverkusen die Fäuste fliegen lassen. Neben dem hitzigen Hauptkampf steigen beim Co-Promoted-Event von Fame Fighting und Misfits Boxing auch weitere bekannte Namen wie MckyTV, Tobias Pietrek, Kevin Njie und Filip Pavlovic in den Ring.
